Welches Potenzial steckt in der Zukunft? Was Megatrends für Unternehmen und Marken bedeuten

MAKA-Megatrends

Megatrends* zwingen Unternehmen und sogar ganze Branchen dazu, neu zu denken, und zeigen so auch neue Chancen auf. Im Gegensatz zu eher kurzfristigen Trends bei Produkten, Mode oder in Sachen Zeitgeist, haben Megatrends eine deutlich nachhaltigere und tiefgreifende Wirkung. Hier geht es also keinesfalls um bunte Einhörner oder Ähnliches. Megatrends stehen vielmehr für gesellschaftliche, politische und technologische Veränderung. Daher ist es gerade für Unternehmen spannend, sie genauer unter die Lupe zu nehmen.
 

Mega…what? Das wegweisende Dutzend.

Megatrends formen fast alle Lebensbereiche langfristig um. Sie sind vielschichtig, beeinflussen einander und unterliegen gegenläufiger Strömungen. Außerdem treten sie mit unterschiedlicher, schwankender Intensität auf. Sie bedeuten globale Veränderungen (wenn auch national und lokal unterschiedlich stark ausgeprägt). Das renommierte Zukunftsinstitut definiert folgende 12 Megatrends:

 

Konnektivität:

Digitale Infrastrukturen verändern neben Geschäftsmodellen auch Lebensstile und Verhaltensmuster.


Individualisierung:

Es gibt mehr Optionen bei der Selbstverwirklichung und ein neues Verhältnis zwischen dem Ich und Wir.
 

Gesundheit:

Der wohl fundamentalste Wert, der gleichzeitig für eine hohe Lebensqualität steht, gewinnt immer mehr an Bedeutung.


Gender Shift:

Geschlechterstereotype verlieren an Bedeutung, sodass Gesellschaft und Wirtschaft sich radikal verändern.
 

Globalisierung:

Der Austausch von Waren und Lebenskonzepten etc. nimmt stetig zu.
 

Mobilität:

Neue Produkte und Services werden die Nutzung von und die Einstellung zu Verkehrsmitteln verändern.
 

New Work:

Die Sinnfrage rückt in den Vordergrund, zudem verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Arbeiten.
 

Neo-Ökologie:

Das Nachhaltigkeitsparadigma wird sich manifestieren. Und das hat Auswirkungen auf Produktentwicklung, Herstellungsverfahren und letztlich auf Marketing und Kommunikation.
 

Sicherheit:

Das Bedürfnis, sich wegen des (medialen) Daueralarms sicher zu fühlen, wächst.
 

Urbanisierung:

Wegen ihrer Komplexität, Dynamik, pluralistischen und kreativen Gesellschaft gewinnen Städte an Bedeutung.
 

Silver Society:

Soziale wie ökonomische Werte passen sich dem demografischen Wandel an.
 

Wissenskultur:

Der Bildungsstandard wächst fast überall. Auch, weil die zunehmende Konnektivität den Zugang zu Wissen erleichtert.

 

Megatrends haben nichts mit Opportunismus zu tun.

Es ist wichtig, sich den großen Unterschied zwischen Hypes bzw. kurzfristigen Trends und Megatrends bewusst zu machen. Es gibt schnelllebige Trends, beispielsweise im FMC-Segment, die eine Lebensdauer von wenigen Jahren bescheren - mit sehr attraktiven Gewinnmöglichkeiten. Diese aufzugreifen ist nicht verwerflich, sondern legitim und richtig. Nur werden sie manchmal gerne als Vision oder unternehmerische Zukunftsorientierung verkauft - und genau das sind sie eben nicht.
 

Megatrends geben Richtungen vor.

Beim Blick auf die Megatrends und deren Sub-Trends lässt sich erkennen, welche Einflüsse auf Gesellschaft, Konsum, Politik und Technologie zu erwarten sind. Somit können Unternehmen konkrete Ansätze für langfristige Zukunftsstrategien und ihre Markenausrichtung aus den Megatrends ableiten. Sie weisen Wege in relevante und an Bedeutung gewinnende Richtungen. Megatrends sind Basis und wichtige Orientierungshilfe für unternehmerische Entscheidungen und Marketingstrategien.

Markenmut unterstützt Sie gerne bei der Bewertung von Megatrends und der damit verbundenen Neu-Orientierung – mit strategischem Fundament, frischen Ideen und zeitgemäßem Marketing.


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(*Quelle: Zukunftsinstitut, Frankfurt am Main)

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