Marketing Automation Suites am Scheideweg zwischen universeller und individueller Lösung


MAUT-Suites

Wer A sagt, muss nicht zwangsläufig auch B sagen. Zumindest gilt das mittlerweile für die meisten Marketing-Automation-Suites. Auch wenn man die Marketing Operations mit einer Suite-Lösung in die Hände eines All-in-One-Anbieters legt, gibt es durchaus Gestaltungsspielräume zur unternehmensspezifischen Individualisierung. Per Schnittstelle sind die meisten Suites offen für die maschinelle Zusammenarbeit mit Spezialtools.
 

Best-of-Breed vs. Suite: Die zentrale Systementscheidung

Da ist sie also schon wieder: die Gretchenfrage zwischen Best-of-Breed und Suite-Lösung. Wobei natürlich nichts individueller und zielgerichteter sein kann als eine wohlüberlegte und geplante Auswahl eines Best-of-Breed-Toolstacks. Aber – und da ist es eben auch dieses „Aber“ – bei umfassenden Marketing Operations für verschiedenste Produkte und Angebote an verschiedenste Zielgruppen über noch verschiedenere Kanäle und Disziplinen ist der Gedanke an eine Suite-Lösung als Leitsystem im Toolstack nicht der schlechteste Ansatz.

Ganz im Gegenteil: Für größere Strukturen, Organisationen und vor allem Konzerne gibt es oftmals gar keine wirkliche Alternative. Denn ein Best-of-Breed würde bei hochkomplexen und vor allem heterogenen Strukturen ein erhebliches Schnittstellenrisiko im Betrieb bedeuten. Hier spielen die All-in-One-Suites also ganz klar ihre große Stärke aus. Optimal aufeinander abgestimmt, geben die Suites zwar den Rhythmus, den Takt und sogar die Instrumentenbesetzung vor – aber dafür „musiziert“ solch ein Maschinenraum im Marketing garantiert melodisch von Tag eins an.

    

Keine Angst vor der Anbieter Abhängigkeit!

Eine Suite-Lösung erspart sicherlich viel Schnittstellenmanagement. Trotzdem wird allenthalben über die Anbieterabhängigkeit diskutiert – meist angestoßen vom Zentraleinkauf, der nun mal lieber öfter statt seltener mit Anbietern verhandelt. Ist ja seine Existenzberechtigung.

Dabei wird gern darüber fabuliert, dass ein Anbieter im Zweifel Herrscher und „Besitzer“ der dort abgelegten und bearbeiteten Daten ist. Dabei ist man dann schnell im Horrorszenario, die CRM-Daten seiner Kunden auf Nimmerwiedersehen einem Externen in die Hand gegeben zu haben – inklusive daraus folgender Erpressungsszenarien.

Fakt ist: Solch ein Fall gehört in die Märchenstunde. Datenbestände sind heute ganz klar im IT-Recht geregelt. Und insbesondere Suite-Anbieter haben langjährige Erfahrung sowie eigene Legal-Teams für faire und saubere Vertragsgestaltungen. Dazu gehört die Datenhoheit des Kunden als Grundprinzip. Das greift übrigens auch im Falle eines Tooltausches. Dazu hatten wir bereits einen Blogbeitrag veröffentlicht:

 

HIER BLOGBEITRAG LESEN

      

Trotz Suite hoch-individuell auf das Unternehmen angepasst?

Ja – das geht und ist oftmals der realistische Weg. Denn gerade in Konzernen gibt es über alle Segmente und Business Units hinweg wiederkehrende Arbeitsprozesse im Marketing. Diese sollten zunächst einmal über eine Suite zentral abgedeckt werden. Webseiten- und Landingpage-Erstellung, Werbemittelproduktion, Content-Management und Distribution sind allesamt Aufgaben, die zentral abgebildet und systemisch automatisiert werden können.

Darüber hinaus können dann einzelne Marketing Operations für spezielle Business Units die Suite-Funktionalitäten gezielt ergänzen. Lead Prospecting zum Beispiel ist eine solche Spezialdisziplin, die Toolanbieter deutlich besser beherrschen als jede Suite. Genauso wie Conversion Booster, Product Analytics oder auch Product Recommendations im B2C-Commerce.

Und selbst bestehende Funktionalitäten einer Suite-Lösung können durch Spezial-Tools so verbessert werden, dass die Suite zwar für die Grundaktivitäten eines Gesamtkonzerns ausreicht, aber zeitgleich etwa die E-Commerce-Conversion-Unit ein zusätzliches Tool zur Analyse von Mikro-Bewegungen des Traffics benötigt. Die meisten All-in-One-Suite-Lösungen lassen ein solches Boosting durch Best-of-Breed-Spezialisten durchaus zu.

 

Fazit:

Suites oder Best-of-Breed – das wird immer eine Frage der unternehmensindividuellen Anforderungen bleiben. Wobei das eine das andere eben nicht grundsätzlich ausschließt. Bei großen Strukturen sind die Marketing Engineers von markenautomat echte Fans eines Leitsystems in Form einer All-in-One-Suite, die dann nach und nach durch spezialisierte Tools angereichert wird. Denn der Maschinenraum des modernen Marketings ist eine Neverending-Story-Baustelle – zumindest für die Marktteilnehmer, die weiterhin vorn mitspielen und wettbewerbsfähig bleiben wollen. Up to date zu bleiben ist in der Automation durch Marketingtechnologie ein „Must“.

Wir bei markenautomat tun das mittlerweile mit vier internationalen MarTech-Scouts, die täglich in den globalen Start-up-Hotspots neueste MarTech identifizieren, ausprobieren und für unsere eigene Anbieterdatenbank bewerten und beurteilen. Nutzen Sie dieses Wissen, die Erfahrung und die zahlreichen Playbooks zur Automatisierung von Marketing- & Sales-Operations der Marketing Engineers von markenautomat.

 

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über den autor

TOBIAS VOIGT ist Vorstand und Gesellschafter der markenmut AG. Er zeichnet verantwortlich für das kreative Produkt der Agentur sowie die Marketing Engineering Expertise, welche Tobias Voigt an den Standorten Düsseldorf und Frankfurt auf- und ausbaut. Mit über 25 Jahren Agenturerfahrung reflektiert Tobias nicht nur stetig den Status Quo modernen Marketings, sondern geht auch mit der selbst zugeschriebenen Innovationsfähigkeit der Kreativ- und Beratungs-Branche hart ins Gericht. Im Tagesgeschäft hilft er ausgesuchten Unternehmenslenkern streng nach dem Motto „Mut sticht Mammon“, die Fesseln traditionellen Marketingdenkens abzuschütteln, um neue Wertschöpfungspotenziale und- quellen zu erschließen.

Kontaktdaten, CV und ein Foto des Autors zum Download unter www.markenmut.de/tvo

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