Das Rad der digitalen Transformation in Marketing und Vertrieb dreht sich langsamer als gedacht

In den letzten Jahren wurden massiv Türen für Marketing-Transformationsprojekte aufgestoßen – die Flure der Umsetzung dahinter werden jedoch immer länger und länger. Welche drei Hauptfaktoren dafür verantwortlich sind und warum es auch erfolgreich sein kann, etwas langsamer den Herausforderungen des Wandels zu begegnen, zeigen folgende Erfahrungen.

Verunsicherung lähmt

Das ist mal der erste menschliche Umstand, der in Stein gemeißelt ist und bleibt. Schließlich kommt die schöne neue Marketing Technologie Welt zusammen mit einem ganzen Strauß an Fragen im Gepäck daher: Was wird aus den eingespielten Prozessen? Was ist dann meine neue Rolle? Werde ich da mithalten können? Überfordert das meine digitalen Fähigkeiten? Und welche Stellenbeschreibung sichert meine zukünftige berufliche Existenz oder werde ich dann durch digitale Technologie ersetzt bzw. wegrationalisiert?

Diese Ängste und Unsicherheiten sind nicht nur nachvollziehbar, sondern auch durchaus zuträglich. Denn zu schnelle und damit teilweise kopflose digitale Transformation mündet eben nur in den seltensten Fällen in einem zählbaren Ergebnisbeitrag. Ein gewisses Maß an Skepsis schützt bekanntermaßen vor Übermut. Die richtige Balance zu finden zwischen Geschwindigkeit, Mut und Übereifer ist deshalb die wirkliche Herausforderung bei der digitalen Transformation von Marketing und Vertrieb. Wer es strukturiert, methodisch und nachhaltig angeht ist auf dem richtigen Weg, denn die schnellen fressen mitnichten immer die langsamen. Spätestens wenn unsere Marketing Engineers gerufen werden, um bestehende, bezahlte aber dennoch ungenutzte Marketing Technologie Tools zum Laufen zu bringen, spürt man den nachhallenden Druck zur Digitalisierung im Nacken der verantwortlichen Marketing- und Vertriebsmanager. Beim „Aufgleisen“ wollen die Räder des Wandels dann nicht im Takt mitschwingen und externe Hilfe von Spezialisten ist gefragt.

Backfire lähmt noch mehr      

Der zweite große Stolperstein ist das nach Corona aufkeimende „Backfire“ in vielen Branchen. Nach zwei Jahren in sozialer Isolation ist der Urlaubs-Ferien Hunger zum Beispiel riesig. Es wird gebucht, was das Zeug hält – und das bei steigenden Preisen und wachsender Kaufbereitschaft. Solch ein Umstand am Beispiel der Touristik Branche verzeichnen viele Branchen und versinken dabei natürlich im Allokationsdruck. Der aufkeimende Bedarf in Kombination mit reduzierten Personalressourcen will erst einmal gestillt werden. Da hat also jeder alle Hände voll zu tun und jeder Gedanke an Transformation, Optimierung oder gar Innovation verschiebt sich in der Eisenhower Matrix vom „dringend“-„wichtig“-Sektor zum „nicht wichtig“-„nicht dringend“-Sektor. Wachstum verhindert also aus diesem Blickwinkel eine Veränderung, die auf lange Sicht unumgänglich ist.

Macht lähmt nicht – Macht verhindert!

Zu guter Letzt geht es in vielen Branchen und in noch mehr Wertschöpfungsketten um den dringenden Erhalt des Status Quo. Die Macht der Disruption überfordert schlichtweg den maximal möglichen menschlichen Betrachtungswinkel. So prophezeit man schon seit Jahrzehnten, dass die Blockchain Technologie das Geschäft der Banken mit dem monetarisierten Vertrauen gänzlich ablösen wird. Und ja – theoretisch ist das völlig korrekt, die Argumente sprechen komplett dafür und auch die Technologie dazu steht parat. Aber passiert ist dieser Schritt bis dato nicht. Denn die Macht der Finanzlobby ist einfach zu stark, um ein baldiges „Aus“ der ganzen Branche zuzulassen.

Genauso geht es den vielzählig anderen Beispielen für das Disruptionspotenzial der Blockchain. Von den vielzähligen Mittlern in Wertschöpfungsketten – konkret bespielhaft genannt seien Mediaagenturen, Immobilienmakler oder gar touristische Veranstalter – bedroht die Blockchain unvermeidbar jeden einzelnen in seiner physischen Existenz schon seit Jahren. Und doch erfreuen sich die genannten und vermeintlichen „Palliativ-Patienten“ teilweise bester ökonomischer Gesundheit. Denn die Macht des Selbsterhaltungstriebes gilt für Unternehmen potenziert. Es wird alles dafür getan, dass es so weitergeht, wie es schon immer war. „Haben kommt von Halten“, so der vielzitierte Rat erfolgreicher Unternehmerikonen.

Zugegeben, die Negierung von unvermeidbarem Wandel wird nicht immer funktionieren und auch das bewusste Verzögern von Transformation aus Verunsicherung oder gar vermeintlicher Irrelevanz schützt nicht vor einem schleichendem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Diesen gilt es nach wie vor im Auge zu behalten und den richtigen Zeitpunkt wie auch Rhythmus und Geschwindigkeit bei der Einführung von Marketing- und Sales-Technologie zu wählen.

Wer die Lücke zwischen Kreation und Produktion im Marketing methodisch, strukturell und nachhaltig mit technologiegestützter „Automation“ schließen will, ohne sein Team zu verunsichern oder sein Tagesgeschäft zu gefährden der ist gut aufgehoben bei den Marketing Engineers der markenmut AG.

Wer die Lücke zwischen Kreation und Werbemittelproduktion im Marketing mit technologiegestützter Automation von wiederkehrenden Arbeitsroutinen schließen will, ist gut aufgehoben bei den Marketing Engineers der markenmut AG. 

​Mit über 1 Mio. Datenpunkten aus über 150 erfolgreichen Automationsprojekten liefern unsere Playbooks nicht nur branchenspezifische Benchmarks, sondern auch wertvolle Markt-Informationen sowie operative Umsetzungshilfen, die Sie sofort einsetzen können:

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Für ein erstes Gespräch stehen wir gern zur Verfügung. Nicht automatisiert, sondern ganz persönlich. Nur Mut!

 

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Mit unseren vier internationalen marTech Scouts screenen wir nicht nur kontinuierlich den Markt relevanter Toolanbieter, sondern fördern auch aktiv die Entwicklung von Marketing Automation in Forschung, Lehre und Ausbildung. Deshalb sind die Marketing Engineers der markenmut AG im strategischen Kreis des Institut für Sales und Marketing Automation (www.ifsma.de) engagiert.