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Packaging vs. Fridays4future

Martin Schell May 19, 2020 3:50:42 PM

 

Deutschland 2017: Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes produzierte jeder Haushalt 226,5 Kilo Verpackungsmüll. Eine ziemlich unvorstellbare Summe, wenn man sich das Gewicht einer einzelnen Kartonage und dessen Inhalte zum Schutz der Ware vorstellt. Und heute, im Jahr 2020, inmitten der zwangsmäßigen Verlagerung vom stationären- hin zum Onlinehandel, braucht es keine Berechnungen des Umweltbundesamtes, um sich dem weiteren Anstieg bewusst zu werden. Der Müllberg wächst. Das ist so sicher wie das Amen in der, durch Covid-19 verwaisten, Kirche. Doch wie bringen wir gutes, verantwortungsvolles und vor allem sinnvolles Packaging mit den nachvollziehbaren Forderungen von Fridays-for-Future, für einen tiefgreifenden Wandel zur Nachhaltigkeit tatsächlich in Einklang?

Follow the money 

Der Ruf nach neuen, ökologischen Verpackungskonzepten auf Seiten der Hersteller ist in den meisten Fällen das erste, was durch das Tal der Hoffnung hallt. Doch wie so oft, wenn es um Rohstoffe bzw. um Produkte geht, deren Herstellung fest an den Rohstoffabbau gekoppelt sind, ist ein Echo in den wenigsten Fällen zu erwarten. Warum auch? Die Nachfrage wächst ja. Womit wir auch schon bei der zweiten Forderung wären, dass wir als Konsumenten unser Verhalten ändern müssten, um einen wirklichen Wandel voranzutreiben. Historisch und evolutionär betrachtet, wird schnell klar, dass ein solcher Wandel nicht von heute auf morgen zu stemmen ist.  

 

Zu viel Geld, Jobs, Geschäftsbeziehungen, Infrastrukturen und vor allem, ein über jahrzehntelang geprägtes Mindset hängt an dem „Verpackungs-Business“. Wieso sollte es dieser Branche also anders ergehen als dem Energiesektor, dem Dauerbrenner Mobilität oder dem neuen Stern am nachvollziehbaren „Wir-müssen-was-ändern-Himmel, der Nahrung? 

 

Die Lösungen sind da! 

Real-Talk! Macht man sich auf die Suche nach alternativen Verpackungsmethoden, ob für ein Produkt an sich, oder die oft frustrierenden Transportverpackung, wird man schnell fündig. Kompostierbare Verpackungen, biologisch abbaubare Verpackungen, recyclebare Verpackungen oder Mehrwegverpackungen. Die Start-Up Szene bietet Verpackungen bis zum Abwinken. Und auch ein Großteil der Big Player versucht mit mehr-oder-weniger vernünftigen Konzepten Ihren Teil zum Ökologischen Wandel beizutragen. Auch Kleinstauflagen sind heutzutage, dank neu eingesetzter Lasertechnologie, für kleines Geld umsetzbar.  Doch wie so oft braucht es für den Erfolg solcher Alternativen mutige Unternehmer, die nicht immer dem vorherrschenden Preisdruck verfallen, noch mutigere Konsumenten die diesen Preisdruck nicht unterstützen und am Ende Hersteller, die gerne mal zwanzig Jahre in die Zukunft blicken ohne an alten Traditionen festzuhalten.  

 

In das oben erwähnte Tal der Hoffnung muss also nicht zwangsläufig nur hineingebrüllt werden. Wir können, ja müssen es gemeinsam durchschreiten. Wir als markenmut stehen als Guide zur Seite. 

 

Als zertifizierter Shopify Partner sind E-Commerce und Online-Shop Betreiber bei markenmut in besonders guten Händen. Wir helfen Ihnen mit Kreativität, um aus einem Geschäft ein erfolgreiches Geschäft zu machen. Mit der Entwicklung und Gestaltung von: Packaging, Marken & Logos, Lookbooks & Markenbühnen, Fotoshootings & TV-Commercials, Crosschannel-Kommunikation.  

 

Die markenmut AG steht schon über 30 Jahre erfolgreich für kreatives und vor allem vertriebsorientiertes Marketing. Die Agentur mit Standorten in Trier, Frankfurt, Köln und Düsseldorf beschäftig aktuell 36 markenmutige Kreative und betreut zahlreiche Unternehmen aus Automotive, FMCG, Touristik, Industry, Finance und Tobacco. Dabei bieten vier markenmutige Departments spezialisierte Services entlang der kompletten Marketing Supply Chain: Von der Kreation über die automatisierte Produktion und Distribution von Werbemitteln bis zum „On Demand Advertising“. Damit das Marketing von markenmut Kunden auch künftig „the last legal unfair advantage“ im Wettbewerb bleibt.

 

Zum Autor:

MARTIN SCHELL ist Art Director bei der markenmut AG. Er ist verantwortlich für die Entwicklung von Kreativkonzepten und leitet darüber hinaus das Department markenformat– der System Hub für die Übersetzung von kreativen Ideen in maschinenlesbare Templates am Standort Düsseldorf. 

 


 

Topics: Packaging, Verpackung, Design

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