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Die 5 Gesetze der Markengravitation

Bernd Neisen Feb 11, 2020 1:54:07 PM

Wie wirkt Markengravitation eigentlich? Man kann sich hier durchaus einmal in der Physik umsehen. Die Sonne hält mit ihrer Schwerkraft alle Planeten fest in ihren Umlaufbahnen und lässt sie nicht davonfliegen. Die Körper des Sonnensystems bewegen sich also auf recht stabilen Bahnen um die Sonne. Mit zunehmender Entfernung nimmt die Anziehungskraft jedoch ab. Je näher ein Planet also der Sonne ist, desto stärker wirkt ihre Gravitation auf ihn. Das Gesetz der Gravitation ist ein universelles Gesetz. Das bedeutet, es gilt immer und überall – jede Minute, jede Sekunde, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Aber: durch Kometen oder Asteroiden können die Gravitation und das bisher stabile System in ein Ungleichgewicht geraten.

Übertragen auf die Anziehungskraft von Marken lassen sich folgende Gesetze formulieren:

1. Erfolgreiche Marken entwickeln ihr eigenes „Sonnensystem“ mit einer stabilen Umlaufbahn.

2. Die Marke bildet mit ihrer hohen Kundenorientierung das Zentrum – also im übertragenen Sinne die Sonne.

3. Je weiter sich Markeneigenschaften von diesem Zentrum entfernen, umso geringer wird die Anziehungskraft einer Marke für (potenzielle) Verwender.

4. Die Aktvierung der Markengravitation erfolgt automatisch - mit ihrer Markteinführung. Und sie kann danach nicht mehr aufgehalten werden.

5. Störungen im Markensystem, beispielswiese durch neue Player im Markt oder durch Innovationen bei Mitbewerbern, können die Anziehungskraft negativ beeinflussen.

Die 10 relevanten Planeten (Eigenschaften) in der Umlaufbahn einer Marke sind:

Quantitativ:

• Bekanntheit

• Einzigartigkeit

• Verfügbarkeit

• Zufriedenheit

• Kauf-/Preisbereitschaft

 

Qualitativ:

• Attraktivität

• Sympathie

• Vertrauen

• Identifikation

• Empfehlung

 

Kontaktieren Sie den Schöpfer der Markengravitation: Bernd Neisen

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