Wer das Ziel nicht kennt, läuft auch nicht los!

Wer das Ziel nicht kennt, läuft nicht los!

Tobias Voigt Nov 6, 2019 5:00:08 PM

Mit der Marketing Automation ist es genauso so, wie mit den vielen anderen Operations in einem Unternehmen. Will man erfolgreich Ziele erreichen, ist ein Plan nicht das schlechteste Hilfsmittel. Nur wie sollte so ein Zielbild bei einer anstehenden Transformation im Marketing hin zur (Teil-)Automatisierung aussehen? Soll es das Optimum abbilden und im letzten Schritt quasi vollautomatisch die Marketing-Produktion übernehmen? Natürlich geht das und laut Werbelegende Michael Conrad soll man ja nach den Sternen greifen, um nicht letztendlich Dreck in den Händen zu halten. Nur muss dann jedem bewusst sein, welche Konsequenzen das für den Stress-Level in der Marketing Abteilung hat. Dabei sind die Ängste vor dem Verlust der Existenzberechtigung auf der operativen Fachebene noch die kleinsten Probleme, die man mit einem vernünftigem Leadership Change Prozess in den Griff bekommt. Viel größer sind die agil zu meisternden Hürden, wie Schnittstellenmanagement, die Implementierung eines komplexen Toolstacks in bestehende IT-Strukturen und letztendlich ein komplettes Re-Design der Workflow-Prozesse im Marketing.

Alles auf Null und nochmal von vorn.

Bevor man sich also kopfüber in ein nie enden wollendes Mammutprojekt stürz, ist vielleicht ein erster Schritt zu einer Basis-Teil-Automatisierung der bessere Weg. Dabei lohnt sich ein Blick auf offensichtlich immer wiederkehrende Prozesse – von uns liebevoll „Monkey Work“ genannt. Das können Freigabe-Runden für immer wieder die gleichen Artworks sein. Oder Budget- und Kostenstellen-Zuordnungen, die immer wieder für die gleichen, nachproduzierten Werbemittel anfallen. Beliebt sind auch die ganzen kleinteiligen Produktionen, die so eine Marketingabteilung als zentralen Service-Hub kontinuierlich in Schwung halten. Allesamt gute Startpunkte für ein Marketing Automations-Projekt mit klar definiertem Ziel.

Ein gutes Zielbild braucht Milestones

Deshalb ist es so wichtig, Implementierungs-Erfolge Schritt für Schritt zu planen. Wenn der Freigabe-Prozesse schon mal im Collaboration-Tool funktionieren, ist ein großes Ziel erreicht. Dabei gilt es, konkret und zeitnah die neue Effizienz für alle aufzuzeigen und „Hunger“ auf mehr zu machen. Der „Sense of Ambition“ kann erst dann geweckt werden, wenn die Angst vor der Automation genommen wurde. Umso einfacher ist es dann, nächste Schritte anzugehen: Zum Beispiel ein zweites Tool anbinden, welches die Marketingplanung unterstützt. Oder bestehende Datenpools mit weiteren Daten anreichert, um bis dato manuell angesteuerte Customer Touchpoints zukünftig dynamisch anzusteuern. Wichtig sind immer Teil-Ziele für die Mannschaft, die gut erreichbar bleiben. Denn wer kein Ende sieht, dem ist es ja wahrlich nicht verübeln, wenn er ein Projekt nicht mit einem hohen Energie Level angeht.

Wer mehr zum Thema Marketing Automation und Best-of-Breed Lösungen wissen möchte, ist hier gut aufgehoben: www.markenmut.de/markenautomat.

 

Zum Autor:

TOBIAS VOIGT ist Vorstand und Gesellschafter der markenmut AG. Er zeichnet verantwortlich für das kreative Produkt der Agentur sowie markenautomat– das Consulting Department für Digital Marketing Automation, welches Tobias Voigt an den Standorten Düsseldorf und Frankfurt auf- und ausbaut.

markenautomat ist das Consulting Department für Marketing Automation der markenmut AG. Am Standort Frankfurt sorgt ein Team aus hochqualifizierten Experten und Senior-Consultants mit Marketing & Produktions-Background sowie IT Business Intelligence und Automation Knowledge für signifikante Effizienzsteigerungen in den Marketing Operations namhafter Kunden aus Touristik, FMCG, Finance, Tobacco, Industrie und Automotive. markenautomat designed, plant und migriert systembasierte, teilautomatisierte Marketingstrukturen auf Basis eines passgenauen Best-of-Breed Martech Systems, das Aufgaben, Strategie, Daten und Kollaboration zusammen auf eine Plattform bringt. Ziel ist es, dass das System den Prozess der Produktion von Werbemitteln völlig selbstständig übernimmt. Smart – automatisch mit AI-Power – connected – agile und dabei 100% CI gerecht, produktionssicher und on time. Damit Marketingprozesse letztendlich smarter, kosteneffizienter, automatisierter, agiler, kreativer und effektiver werden. Mehr: www.markenmut.de/markenautomat

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