Rocket Science?
Hexenwerk?

Die sieben Don'ts der Marketing Automation

Tobias Voigt May 4, 2020 10:48:44 AM

Grundsätzlich ist eine Transformation im Marketing weder Rocket Science noch Hexenwerk. Mittlerweile sind die meisten Tools, Plattformen und Portale lange genug im Markt und halten in der Regel auch, was sie versprechen. Dazu sind die zu automatisierenden Prozesse ja nicht komplett unbekannt, sondern Abläufe, die im Marketing über die Zeit zum Standard geworden sind. Trotzdem gibt es die versteckten kleinen Details, die eine Transformation zur Marketing Automation scheitern lassen können. Hier mal ganz pragmatisch die sieben „Todsünden“, die man besser nicht bei der Marketing Automation begeht.

1. Zu langsam entschieden

Die wichtigsten zwei unternehmerischen Tugenden in der digitalen Transformation sind Entschiedenheit und Geschwindigkeit. Wobei Entschiedenheit nicht nur im Marketing ein Schlüssel zum Erfolg ist. Außergewöhnlich erfolgreiche Unternehmer zeichnete schon immer eine klare Entschiedenheit aus. Geht es aber um digitale Transformation, kommt noch die zeitliche Komponente dazu. Die Welt dreht sich heute immer schneller. Also gilt es, sich auch mal für einen Berater, einen Prozess oder auch ein Tool zu entscheiden, obwohl noch nicht der letzte Misserfolgsvermeidungs-Faktor ausgeschlossen wurde.

Nur Mut!

 

2. Falsches System ausgewählt

Die Auswahl eines falschen Systems, einer Plattform oder eines Portals kann im schlimmsten Fall die Produktivität im Marketing komplett vernichten. Das passiert dann, wenn sich Teams und Mitarbeiter in der Administration von zu komplexen Systemen verlieren. Deshalb ist jede Ressource in der wohlüberlegten Auswahl eines Systems eine gut angelegte Investition in die Zukunft.   

 

3. Ohne Beratung agiert

Diese „Todsünde“ steht hier keinesfalls aus Selbstzweck, sondern vielmehr aus der gelebten Erfahrung. Allein ein externer Blick im initialen Prozess Audit kann die wahren Potenziale einer Marketing Automation heben. Dazu kommt die Market Intelligence spezialisierter Berater, die sich über Jahre auf- und ausgebaut hat. In der schnelllebigen MarTech Arena ein nicht zu unterschätzendes Asset. Deshalb ist Experten-Beratung durch Spezialisten mit Marketing Automation Fokus ein "Must Have" einer erfolgreichen Marketing Transformation.

 

4. Langfristige Verträge abgeschlossen

Die MarTech Anbieter selbst leben von ihrer hohen Innovationskraft. Dazu kommen täglich rasant wechselnde neue Consumer und Customer Habits, für die es entsprechende Marketing Automations Technologien gibt. Wer da langfristig gebunden ist, verpasst im Zweifel den Anschluss. Ein Ausbau des Toolstacks über Schnittstellen oder sogar ein Wechsel zu individuell passenderen Systemen, sollte strategisch immer eine Option bleiben. Denn das Bessere bleibt des guten Feind.   

Zwischenruf: Auch in der begleitenden Beratung gilt der Grundsatz: Gute Consultants gehen schneller als man will!

 

Gute Consultants gehen schneller, als man will.

 

5. Die falschen Teilnehmer im Projekt

Eine Stakeholder Alignment Matrix zeigt es klar und deutlich auf:  Wer ist förderlich für ein Transformations Projekt, wer muss welche Informationen dazu wann bekommen? Und wer ist möglichst erst mit geschaffenen Fakten zu konfrontieren? Denn Menschen gehen unterschiedlich mit Herausforderungen um. Projekte zur zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit sind für viele eher eine Hürde, um aus der Komfortzone des Bestehenden heraus zu kommen.

Dazu kommen ganz sachliche Voraussetzungen: Ist z.B. die IT nicht involviert, kann sie recht schnell zum Bedenkenträger werden. Vielleicht sogar zurecht aus technischen Gründen? Und ist kein Entscheider im Projekt, scheitert man schnell an Punkt 1.

 

6. Erwartungshaltung zu hoch 

„Knöpchen drücken und los geht´s“ ist definitiv die falsche Erwartungshaltung. Und wer meint, dass Marketing Automation vom ersten Tag Kosten spart, der ist mit der falschen Erwartungshaltung gestartet. Fakt ist: Die Transformation zur Marketing Automation strengt an, kostet Nerven, Zeit und Geld und folgt sogar anfänglich einer Kurve ins „Tal der Tränen“, bevor Sie exponentiellen ROI schafft und damit alternativlos im zukünftigen Hyper-Wettbewerb ist 

 

7. Kein Content

Ob Inbound oder Outbound ob digital oder analog. Wer nichts zu kommunizieren hat, der hat auch keinen Treibstoff für die Marketing Automation. Und wer glaubt, dass Marketing Automation selbst Inhalte schaffen kann, der überschätzt den – zugegeben derzeitigen - Stand der Dinge im Bereich künstlicher Intelligenz. Weder AI generated Faces noch GPT-2 oder Hybrid-Contentsyndication sind Lösungen für die kontinuierliche Produktion von konsistenten Inhalten, Botschaften und kreativen Marketing Ideen sowie Kampagnen. Deshalb ist die Marketingarbeit oberhalb des „Top of Funnels“ nicht zu unterschätzen und der entscheidende, weil differenzierende Handlungsfokus im Marketing. Für alles andere aber gilt: Was automatisiert werden kann, wird automatisiert!“

Soviel zu den sieben größten Fehlern, die man bei der Marketing Automation vermeiden sollte. Wobei es natürlich noch viele kleine weitere Stolpersteine bei der Transformation hin zur Marketing Automation gibt. Wer mehr erfahren möchte, ist gut im markenautomat Blog Archiv aufgehoben. Und wer es von Anfang an definitiv richtig angehen möchte, der drückt einfach hier auf den Knopf und stimmt einen ersten, digitalen Kennenlern-Termin mit dem markenautomat Director Pascal Schoog ab.

Entscheiden Sie nicht zu langsam!

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Zum Autor:

TOBIAS VOIGT ist Vorstand und Gesellschafter der markenmut AG. Er zeichnet verantwortlich für das kreative Produkt der Agentur sowie markenautomat – das Consulting Department für Digital Marketing Automation, welches Tobias Voigt an den Standorten Düsseldorf und Frankfurt auf- und ausbaut.

 

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