Warum (Marketing-) Kosten genauso spannend sind wie Umsatz

Marketing sorgt für Umsatz (Full)

Tobias Voigt Mar 25, 2020 3:28:43 PM

So zumindest die landläufige Meinung. Nur bei der direkten Zuordnung von Marketingaktivitäten und Umsatzsteigerung hapert es dann doch in den meisten Fällen. Schnell werden auf Nachfrage die üblichen Buzzwörter wir „Marke“, „Awareness“ und „Bedeutung“ ins Feld geführt. Es sei denn, man bewegt sich im Onlinemarketing. In diesem Segment hat selbst der letzte Marketer erfahren müssen, dass ein direkter Wirkzusammenhang zwischen Werbung und Umsatz unvermeidbar aufgezeigt werden kann.


Da ist der Ruf nach selbigem „Metric Marketing“ auch in der guten alten, klassischen Werbung über tarifgebundene Medien nicht mehrt weit hin. Und wer die Fachmedien und Marketingplattformen aufmerksam verfolgt, der stellt fest, dass der Ruf allgegenwärtige Ruf aus der C-Level Suite nach der einen großen wundersamen Idee immer mehr verhallt und stattdessen das täglich Mantra des Kostensparens auch im Marketing nicht mehr aufhört. 

 

4.000 Werbeimpulse pro Tag      

Soviel sollen es nämlich für den durchschnittlichen Konsumenten sein, denen er ausgesetzt ist. Und „große Idee“ hin oder her – mindestens 3.998 davon sind und werden eben keine kreativen Ausnahmen, die eine Value Proposition so eindrücklich und einzigartig formuliert, dass ein Unternehmen daraus ad hoc mehr Umsatz und mehr Wert entwickeln kann. Das weiß mittlerweile nicht nur die Einkaufsabteilung, sondern auch der Rest der Geschäftsführung. Zu oft hat man die Versprechen von Marketing und Vertrieb gehört – die Welt ist halt voller Ausreden. Umso wichtiger ist es, diese Erkenntnis eben effizient in die Unternehmens-Operations einzubringen. Und deshalb heißt es viel neuerdings viel öfter „Sparen“ im Marketing statt „Suchen“ nach der großen Idee. Denn Marketing muss sein, auch das wissen die C-Levels. Schließlich geht es nicht ganz ohne Marktschreierei im täglichen Chor der 3.998 beiläufig gehörten Werbebotschaften. Aber wenn man eh nur mitbrüllen kann, dann bitteschön wenigstens so günstig wie möglich.

 

Marketing zwischen Kosten und Investment

Natürlich braucht eine nachhaltige Marke ein gerütteltes Maß an Marketinginvestment. Aber eben auch täglich ein gesundes Maß an Promotion im unmittelbaren Umsatzumfeld. Also nahe dran, an den Touchpoints in der Customer Journey. Dabei die richtige Balance beim Einsatz vorhandener Ressourcen zu finden, ist die große Kunst. Investments in die Marke: Wichtig! – Kosten und Ressourcen für Promotions: So effizient wie möglich bitte! Deshalb ist auch der Ruf nach Marketing Automation ungebrochen. Schließlich geht es nicht nur um die geschickte Vernetzung von (Customer-) Data und (Marketing-) Wissen, sondern auch und viel mehr um harte Währung: Kosten runter – Umsatz rauf. Da klingelt es im Ohr der Geschäftsführung und Marketing wird einmal mehr zum echten Unternehmer-Versteher.     


Marketing Automation und die Gretchenfrage

Wenn der Ruf nach Kostensparen angekommen ist im Marketing, wird es Zeit über Marketing Automation nachzudenken. Das Problem dabei: Einmal den Suchbegriff „Marketing Automation“ in Google zwecks erster Orientierung eingegeben, wird der geneigte Marketingleiter die Geister nicht mehr los, die er rief. Denn jeder auch noch so kleine MarTech Anbieter auf dieser Welt bespielt mehr oder weniger gekonnt selbst ein Inbound Marketing Automation System. Da wird der Blick des Marketers auf sein Linkedin Profil dann ganz schnell zum Spießrutenlauf der internationalen MarTech Arena. Inklusive nicht aufhören wollender Newsletter, Inmails, Call-Center Anrufe und Aufforderungen zum Tanz von gutaussehenden und jungen Sales Representatives auf den mannigfaltigen Digital Messen und Kongressen. Alles schön und gut, aber die entscheidende Gretchenfrage ist damit nicht beantwortet: Welche Marketing Automations Lösung ist denn jetzt die Richtige, die effizienteste, die nachhaltigste und die Beste?

 

Best-of-Breed heißt das Zauberwort in der Marketing Automation

Es braucht eine passgenaue Kombination von verschiedenen Tools, Lösungen, Apps und Plattformen der rund 7.000 MarTech Anbieter. Um Aufgaben, Strategien, Daten und Kollaboration zusammen in eine Best-of-Breed Lösung für das jeweilig individuelle Marketing zu bringen. Mit der richtigen Kombination kann solch ein Marketing Automations System den Prozess der Produktion und Distribution von Werbemitteln fast völlig selbstständig übernehmen. Das spart nachhaltige Ressourcen und Kosten, die das Marketing spürbar und vor allem messbar effizienter machen.  

Eine aktuelle Studie zur MarTech Landschaft sowie die Standard Literatur zur Marketing Automation gibt es beim Institut für Sales und Marketing Automation in Ludwigshafen bzw. unter http://www.ifsma.de/

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