Missverständnis Marketing Automation: Warum MarTECH kein Privileg des E-Commerce ist.

Eins der größten Missverständnisse der Marketing Automation ist es, dass Marketing Technologie dem Online Marketing und insbesondere den Marketing Operations im E-Commerce vorenthalten ist. Aber auch wenn in digitalen Geschäften die Automation von Marketingprozessen bereits weitgehend zum Usus gehört heißt das nicht, dass Marketing Technologie darüber hinaus hilfreich bei allen Spielarten und Disziplinen im Marketing sein kann.
 

Was automatisiert werden kann, wird automatisiert.

Früher oder später wird dieser Satz auch die letzte Nische im Marketing erreichen. Denn aktuell sind über 9.000 Anbieter von Marketing Technologie zur Automatisierung bekannt und gelistet. Jenseits der Branchengrößen Adobe, Salesforce, Hubspot und Marketo gibt es unzählige Anbieter, die Prozessautomatisierung im Marketing unterstützen. Hier ein paar Beispiele:  
 

Programmatischer Media Einkauf

Bei den GAFAs schon seit Jahren Standard und im Einkauf von digitalem Mediainventar nicht mehr weg zu denken ist der programmatische Buying-Prozess. Dafür gibt es viele kleine MarTech Helferlein rund um die milliardenschweren Märkte. Den wenigsten bewußt ist allerdings, dass auch klassische Anzeigenplätze auf dem Weg sind, programmatisch vermarktet zu werden. Adstrix, ein amerikanischer Anbieter bietet bereits seine Lösung zum programmatischen Einkauf von Printanzeigen auf dem amerikanischen Markt an. Deshalb wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis wir auch in unseren Märkten das Mediageschäft vollautomatisiert haben werden. Die damit einhergehende Transparenz im Mediaeinkauf wirkt dabei einerseits als Bremse, geschickt argumentiert von den bedrohlich disruptierten Mediaagenturen und anderseits als Enabler, weil Werbetreibende damit die Wertschöpfungskette im Mediageschäft deutlich straffen werden.  
 

Stationärer Retail

Auch hier setzt man auf Marketing Automation mit zahlreichen MarTech Tools und Systemen. Angefangen beim Finden, Navigieren und Vorbestellen auf dem digitalen Weg bis hin zur Verlängerung des Schaufensters auf die Handys vorbeilaufender Kunden. Dazu kommen auch ganz analoge Werbeformate, die mittels Marketing Automation signifikant effizienter bespielt werden können. Digital Signage ist nur ein Beispiel von vielen, wie man mit Monitoren sein Angebot werbeträchtig inszeniert. Das gilt nicht nur für Magic Windows sondern auch für die virtuelle Ausweitung des Angebotsportfolios, ohne Verkaufs- und Lagerfläche erhöhen zu müssen. IDS heißt das Zauberwort eines kleinen, aber feinen Anbieters aus Dortmund namens Bytesatwork. Deren intelligent digital Signage System kann interaktive direkt am Point of Interest Waren verkaufen, die nicht live ausgestellt sind. Und gleichzeitig werden via Gesichtserkennung und KI die passenden Warenpräsentationen zu Geschlecht, Laune und weitern psychometrischen Werten eingespielt. Das Ganze übrigens DSGVO konform.


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