Was wäre, wenn wir Marketing neu denken?

Keine Zeit zum Antworten ist
keine Frage des Anstands?

Sie antworten nicht auf jede Mail? Natürlich nicht. Schließlich will der nigerianische Bankbeamte mit der Millionenerbschaft Ihres Namensvetters nur Ihr Front-Up Fee, bevor er auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Aber was ist mit dem indischen Angebot, Ihre Codings zu übernehmen? Ist das Spam? Kann das weg? Oder gebührt es der wohlerzogene Anstand, eine individuell formulierte Anfrage zu beantworten?
 

Überlastet oder Über-Ego?
Schnell ist sie zur Hand, die gern genommene Ausrede von der Überlastung. Je wichtiger man sich selbst nimmt oder vielleicht sogar ist, desto mehr Emails bekommt man. Da vergisst man auch gern schnell, dass man am Anfang der Karriere auf genau solch eine Kommunikation angewiesen war. Netzwerke mussten aufgebaut und gepflegt werden. Und Wissen gibt es nur für den, der fragt. Aber einmal angekommen, auf dem vermeintlich hohen Ross, schaut man gern von Oben herab und löscht die vielen Anfragen mit der Überlastungs-Ausrede. Oder noch besser: Ignorieren. In Managerkreisen gilt es mittlerweile als Ego-Auszeichnung, wenn die Anzeige der „nichtgelesenen Mails“ fünfstellig ist. Dabei kostet ein freundliches, aber bestimmtes und knappes „Sorry, aber ich bin nicht interessiert“ genau wieviel Zeit?
 

Digitalisierung ist kein Weg in die Unpersönlichkeit!
Natürlich geht es rund. Viel schneller als wir uns das alle gedacht haben. Und jetzt auch noch mit Corona Momentum. Da scheint vieles zu viel zu werden. Die Gefahr dabei ist, seine Persönlichkeit auf der Strecke zu lassen. Seinen Anstand und seine Urteilsfähigkeit. Denn wo hören „Anfragen“ auf und fängt „Spam“ an? Eine Frage der Empathie, das zu beurteilen. Und damit auch eine explizite Frage der Managementqualitäten. Arroganz in Kombination mit Ausreden ist die schlechteste Attitüde im Job. Offenheit und Anstand die Beste. Darin sind sich die meisten einig. Trotzdem bleiben täglich Millionen von Anfragen unbeantwortet.

Dabei hilft die digitale Transformation bei der Kommunikation – auch der zwischenmenschlichen, wenn sie denn zu viel wird. An eine „Out of Office Reply“ haben wir uns längst gewöhnt. Aber warum nutzen nur die wenigsten die wunderbaren Regeln in den meisten Email Clients. Damit lassen sich Anfragen thematisch geordnet und automatisiert weiter delegieren oder auch routiniert bearbeiten. Das lästige, aber persönliche „Absagen“ auf eine Anfrage ist nur eine Frage der gekonnten Formulierung, um nicht wie eine automatische Antwort auszusehen, aber trotzdem eine zu sein.
Und wer Anstand, Geschwindigkeit und Digitalisierung in der Profiliga spielen will, lässt Chatbots unbemerkt einen Teil seiner Kommunikation übernehmen. Dazu gehört zugegeben ein wenig Vertrauen in den digitalen Fortschritt, aber es macht das Leben einfacher. Ganz ähnlich wie die neuen Fahrassistenz-Systeme. Denn sind Chatbots einmal ordentlich eingerichtet und „kalibriert“, können sie einem das Leben erheblich vereinfachen.


Natural Language Understanding
heißt die Lösung. NLU ist der heilige Gral des automatisierten Dialogs. Damit sind dann auch nicht die recht einfach strukturierten Chatbots auf Facebook, Whatsapp & Co. gemeint, die Fragen nach der Sitzplatzreservierung im Flugzeug beantworten können. Vielmehr sind es recht weit gereifte künstliche Dialog Intelligenzen, welche zuvor eingepflegte Textbausteine so geschickt kombinieren, dass es einem menschlichen Dialog unbemerkt nah kommt. Und das Beste daran: Auch so einer KI kann man „Anstand“ beibringen. Erziehung eben. Damit die KI dann Mails eben genau so beantwortet, als wäre man es selbst.

Wer mehr dazu wissen möchte, welche Tools und Marketing Technologie speziell für eine Kommunikation und einen Dialog aktuell und Up-to-Date auf dem internationalen MarTech Markt zu finden ist, der ist bei den Experten von markenautomat gut aufgehoben. Denn auch bei markenautomat nutzt man eine KI, um den schier unfassbar schnell wachsenden Tech Markt im Auge zu behalten. So screent unsere AI täglich die neuesten Tools und Vorankündigungen, um uns mit Echtzeit-Wissen am Puls der Zeit zu halten. Wer hat die Nase vorn im NLU Bereich, wo kann KI Kreativität entfalten und wie kann MarTech helfen, den (Beantwortungs-)Anstand in der Kommunikation nicht zu verlieren? Wer antworten darauf haben will, ist hier an der richtigen Adresse und kontaktiert uns gerne unverbindlich auf ein Kennenlernen.


15 Min mit Pascal Schoog

über den autor

TOBIAS VOIGT ist Vorstand und Gesellschafter der markenmut AG. Er zeichnet verantwortlich für das kreative Produkt der Agentur sowie markenautomat– das Consulting Department für Digital Marketing Automation, welches Tobias Voigt an den Standorten Düsseldorf und Frankfurt auf- und ausbaut.

über markenautomat

markenautomat ist das Consulting Department für Marketing Automation der markenmut AG. Am Standort Frankfurt sorgt ein Team aus hochqualifizierten Experten und Senior-Consultants mit Marketing & Produktions-Background sowie IT Business Intelligence und Automation Knowledge für signifikante Effizienzsteigerungen in den Marketing Operations namhafter Kunden aus Touristik, FMCG, Finance, Tobacco, Industrie und Automotive. markenautomat designed, plant und migriert systembasierte, teilautomatisierte Marketingstrukturen auf Basis eines passgenauen Best-of-Breed Martech Systems, das Aufgaben, Strategie, Daten und Kollaboration zusammen auf eine Plattform bringt. Ziel ist es, dass das System den Prozess der Produktion von Werbemitteln völlig selbstständig übernimmt. Smart – automatisch mit AI-Power – connected – agile und dabei 100% CI gerecht, produktionssicher und on time. Damit Marketingprozesse letztendlich smarter, kosteneffizienter, automatisierter, agiler, kreativer und effektiver werden. Mehr: www.markenmut.de/markenautomat