Aus den Augen – Marke im Sinn! Wie Ihre Marke langfristig in Erinnerung bleibt.

Ein wesentlicher Faktor erfolgreicher Markenführung ist neben der Differenzierung der Marke die schnelle und eindeutige Wiedererkennbarkeit. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass der Markenauftritt durchgängig und konsistent angewendet wird, unabhängig vom Werbemittel oder Medium. Und gleichermaßen eine gewisse Flexibilität mitbringt. Aber warum ist das so? Wie sklavisch müssen diese Vorgaben sein? Und was bedeutet das für die Umsetzung im täglichen Markenkorridor?
 

Kontinuität im Auftritt als Grundlage der Wiedererkennung im Zeitverlauf

Starke Marken basieren auf einer relevanten, differenzierenden Idee und einem einzigartigen Auftritt, der für die Zielgruppe an allen Kontaktpunkten erlebbar wird. Hierbei sind der Name und das Corporate Design (CD) mit dem Logo, mit seiner schnellen und guten Erfassbarkeit und die Farbwelten die wichtigsten Ankerpunkte für eine Marke. Und Farben bzw. Farbkombinationen tragen viel zur Wiedererkennung einer Marke bei, siehe „Coca-Cola-Rot“ oder „Telekom-Magenta“. Für die korrekte Reproduktion ist es daher wichtig, neben des Farbsystems von Haupt- und Sekundärfarben Farbmuster sowie die jeweiligen Informationen für den Einsatz im Druck sowie online bereit zu stellen.
Weiterhin tragen Bilder und merkfähige Aussagen (Claim, Headlines) wesentlich dazu bei, Emotionen einer Marke zu transportieren und bei der Zielgruppe Gefühle zu wecken. Deshalb muss auch hier ein passender Stil kreiert und durchgehalten werden, damit das gelingt.
 

Flexibilität im Auftritt als Garant der Attraktivität im Zeitverlauf

Wiedererkennbarkeit und Verbindlichkeit bedeuten aber NICHT, dass Brandings starre, in Stein gemeißelte Gebilde sind. Dynamisches Branding ist im digitalen Zeitalter unumgänglich: Marken müssen leben und gelebt werden, um relevant zu bleiben, was für das Branding bedeutet, auf verschiedenste Anforderungen und Kontexte reagieren zu können, ohne dass die Identität der Marke kompromittiert wird. Und genau hier besteht die Herausforderung für Entscheider in der Markenführung: Wie weit dürfen wir in der Interpretation von Flexibilität gehen, ohne unsere Identität und Wiederkennung zu verlassen? Gute Markenführung braucht also keinen Aktionismus, sondern Empathie und grundlegendes Markenverständnis, damit der Markenkorridor ideal und langfristig „bespielt“ und erinnert werden kann.

Fazit: Professionelles Branding wirkt nachhaltig und mit langem Hall. Die gesendeten Botschaften, der Name, die Bilder, Designs und Werte werden so tief in den Köpfen der Zielgruppen verankert, dass sie im Idealfall über Jahre – selbst bei kurzzeitigem Rückgang der Werbespendings – erinnert und positiv reflektiert werden.


 

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über den autor

BERND NEISEN ist Vorstandssprecher der markenmut AG sowie langjähriger Präsident des Marketing-Club Trier-Luxembourg und dem internationalen Agenturnetzwerk imagepartners. Er steht für strategische Markenentwicklung und Employer Branding - mit vielfältigen Erfahrungen in FMC, Automotive, Tourismus und Finance für Kunden wie Mars, Ferrero, Schloss Wachenheim AG, Peugeot Deutschland und Volks- und Raiffeisenbanken.

über markenkarma

markenkarma steht schon über 30 Jahre erfolgreich für kreatives und vor allem vertriebsorientiertes Marketing. Die Agentur mit Standorten in Trier, Frankfurt, Köln und Düsseldorf beschäftig aktuell 36 markenmutige Kreative und betreut zahlreiche Unternehmen aus Automotive, FMCG, Touristik, Industry, Finance und Tobacco. Dabei bieten vier markenmutige Departments spezialisierte Services entlang der kompletten Marketing Supply Chain: Von der Kreation über die automatisierte Produktion und Distribution von Werbemitteln bis zum „On Demand Advertising“. Damit das Marketing von markenmut Kunden auch künftig „the last legal unfair advantage“ im Wettbewerb bleibt.